Wenn du darüber nachdenkst, eine Immobilie in Ungarn zu kaufen, stellt sich schnell eine wichtige Frage:
Kosten beim Immobilienkauf in Ungarn
In diesem Video erklären wir, welche Kosten beim Kauf einer Immobilie in Ungarn entstehen können.
Welche zusätzlichen Kosten entstehen neben dem Kaufpreis?
Neben dem eigentlichen Kaufpreis gibt es beim Immobilienkauf in Ungarn einige weitere Kosten, die berücksichtigt werden sollten.
Im Vergleich zu vielen westeuropäischen Ländern sind diese Nebenkosten jedoch oft relativ moderat.
Auf dieser Seite geben wir einen Überblick über die wichtigsten Kosten beim Immobilienkauf in Ungarn.
Grunderwerbsteuer
Eine der wichtigsten zusätzlichen Kosten ist die Grunderwerbsteuer.
In Ungarn beträgt diese Steuer in der Regel:
4 % des Kaufpreises
Diese Steuer wird vom Käufer bezahlt und nach dem Kauf vom Finanzamt festgelegt.
Anwaltskosten
Beim Immobilienkauf in Ungarn wird der Kaufvertrag in der Regel von einem Anwalt vorbereitet.
Die Anwaltskosten liegen meist bei etwa:
1 % des Kaufpreises
Für internationale Käufer ist es empfehlenswert, mit einem deutschsprachigen Anwalt zu arbeiten, damit alle Vertragsdetails klar verstanden werden können.
Grundbucheintrag
Nach dem Kauf wird der neue Eigentümer im Grundbuch eingetragen.
Für diesen Eintrag fallen ebenfalls kleinere Gebühren an.
Diese Kosten sind in der Regel relativ gering im Vergleich zum Kaufpreis der Immobilie.
Übersetzungskosten
Bei internationalen Käufern kann es in manchen Fällen notwendig sein, Dokumente zu übersetzen.
Oft wird der Kaufvertrag jedoch bereits zweisprachig (Ungarisch und Deutsch) erstellt.
Dadurch können Käufer genau verstehen, welche Vereinbarungen im Vertrag enthalten sind.
Weitere mögliche Kosten
Je nach Immobilie können zusätzliche Kosten entstehen, zum Beispiel:
- Renovierungskosten
- Notarielle Beglaubigungen
- Kosten für Gutachten oder technische Prüfungen
Diese Kosten sind jedoch nicht bei jedem Immobilienkauf notwendig.
Warum sind die Nebenkosten in Ungarn oft niedriger?
Viele Käufer aus Westeuropa sind überrascht, dass die Nebenkosten beim Immobilienkauf in Ungarn oft niedriger sind als in ihren Heimatländern.
In vielen Ländern können die Kaufnebenkosten deutlich höher sein.
In Ungarn bleibt der Gesamtbetrag der Nebenkosten häufig überschaubar.
Beispiel für Nebenkosten
Ein einfaches Beispiel:
Kaufpreis der Immobilie:
150.000 €
Mögliche Nebenkosten:
- Grunderwerbsteuer (4 %) → 6.000 €
- Anwaltskosten (~1 %) → ca. 1.500 €
- kleinere Verwaltungsgebühren → einige hundert Euro
Damit liegen die Gesamtkosten oft deutlich unter den Nebenkosten vieler westeuropäischer Länder.
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Der Guide enthält Informationen zu:
- Ablauf des Immobilienkaufs
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